Hausregel - Tischzucht


Die Gäste seynd gehalten, sich gegenseitig eines gesitteten und wohlanständigen Benehmens zu befleysigen!

Wer solch Gebot nicht achtet, seinen Nachbaren bey Tisch stösst und bedrängt, ihm saftige Stücklein wegstivitzt und sein Wein aussuppet, wer seines Nachbarn Gewandt bespritzt oder sonst wie ruiniert, ein solcher Tischgeselle soll Humpen und Messer verwürket haben.

So unten den ersten Streit entbrennt, sollen Sie nicht zu Stuhbein, Schemeln oder sonstigen Mordzeug greifen, vielmehr soll als dann jeder münniglich sich alsoverhalten, wie es eyner wohl achtbaren Kumpaney eignet und gebühret.

So eyner der guten Gaben nicht weydlich zuspricht, ergo mufflig Fratzen schneydet und gar trutzig dreynschaut, derselbige soll auf eynr Kuhhaut aus de, Sahle geschleift werden oder schmühlichst am Pranger darben und in Ketten umherwandeln.

Party- und Saunaclub " La Bella"

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